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Sprache

Kindliche Sprachstörungen

Ca. 10% der Kinder im Alter von 2 bis 4 Jahren sind betroffen.

Häufig ist die Sprachentwicklung verzögert, oder es liegen Probleme bei der Lautbildung, dem Erwerb von Grammatik, Wortschatz oder Schriftsprache vor. Auch Redeflussstörungen kommen vor (siehe Stottern).

Die Therapie sollte so früh wie möglich erfolgen, d.h. heutzutage schon im Kleinkindalter. Bedenken Sie, dass o.g. Störungen die Schullaufbahn erheblich beeinträchtigen können.

Falls Sie den Eindruck haben, dass Ihr Kind im Vergleich zur Altersgruppe verspätet, undeutlich oder fehlerhaft spricht, sollte es unbedingt fachärztlich vorgestellt werden.

Hörtests und Sprech- und Sprachdiagnostik sollten dann unverzüglich erfolgen.

Oft liegen Hörstörungen zugrunde, wie z.B. der harmlose Paukenerguss. Eine entsprechende Therapie schafft hier meist sehr schnelle Abhilfe.

Nicht selten besteht eine Störung der Mundmotorik, die sogenannte orofaziale Dysfunktion. Sie sollte früh erkannt und therapiert werden, häufig in Zusammenarbeit zwischen Eltern und verschiedenen medizinischen "Fachleuten".

Gerne finden wir mit Ihnen zusammen eine passende Förderung für Ihr Kind bei entsprechenden Therapeuten in der Umgebung.

Privatversicherten können wir meist kurzfristige Therapieplätze in unserer Praxis anbieten. Zu unserem Bedauern hat unsere Logopädin (siehe Mitarbeiter) keine Genehmigung, gesetzlich Versicherte in unseren Räumlichkeiten zu therapieren.


Sprech- und Sprachstörungen im Erwachsenenalter

stellen eine erhebliche Beeinträchtigung für den Betroffenen und sein Umfeld dar

sind häufig Folge neurologischer Erkrankungen wie Schlaganfall, Parkinson usw.

bestehen manchmal seit der Kindheit, wie z.B. das Stottern

können von einem gestörten Sprechtempo bis zur Sprachlosigkeit reichen

sind durch Therapie fast immer positiv zu beeinflussen

und sollten deshalb auf keinen Fall "verschwiegen" werden!



 

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